Tiefes Leid

Tiefes Leid

 

Sinn verhehlend, Blicke stehlend,

findet man des Menschen Leid,

Liebe suchend zur Verzweiflung,

hat Dein Tod mein Herz entzweit.

 

Düsternis und schwarzer Himmel,

meine Welt fiel aus dem Lot.

Liebe ich des nachts das Dunkel,

so fürchte ich das Morgenrot.

 

Meine Seele ausgebrannt,

tiefer Schmerzen zehrend’ Stunden,

schlaflos, ohne Ruhe findend,

zieh ich langsam meine Runden.

 

Blauer Nebel zieht in Schleiern,

hüllt sich leise um Dein Grab,

legt sich wie die tiefe Liebe,

welche einstmals uns umgab.

 

Tief im See Dein Herz ertrank,

meine Sehnsucht martert mich.

Einmal sehen wir uns wieder.

Liebe währet ewiglich!

 

Jesse van Hook 

12.9.08 07:57

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


phobok (12.9.08 11:35)
Jo he....

...da ist eine Menge Gefühl drin.

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