Nachtfrost

Nachtfrost


Im schieren Unglauben an die Liebe,

offenbare ich Dir mein Innerstes,

und hege doch leise Hoffnung,

 welche, selbst im Keim erstickt,

auf verbrannte Erde fällt.

 

Und der Frost kriecht heran,

eisig bedeckt er,

was einstmals glühend

und entflammt, ob seiner Sehnsucht

nach einem Licht,

welches nie das seine war.

 

Einzig der Mond wird scheinen

und sein kühler Glanz

wird Dir den Schatten spenden,

mit dem Du eins wirst,

in ewiger Nacht.

                                                       

Jesse van Hook 

5.9.08 09:13

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen